Sandra Mathies (*1977)
freiberufliche Diplom-Sozialpädagogin
Einzugsgebiet: Ruhrgebiet und linker Niederrhein
Qualifikationen:
- Studium der Sozialpädagogik an der ev.
FH Bochum
- Studium „Verbands- und Sozialmanagement“ an der
ev. FH Bochum
- Ausbildung „Traumazentrierte Fachberatung und –pädagogik“ beim
Fachinstitut für angewandte
Psychotraumatologie, Münster
- Besuch zahlreicher Fortbildungen zu diversen psychiatrischen
Störungsbildern (Borderline,
Psychose, Sucht, Ess-Störungen),
zu medikamentöser Behandlung von psychischen Störungen,
zu
Suizidalität, zur Intervention bei Gewalt/Aggression u.a.
- Erfahrung im Einsatz tiergestützter pädagogischer Methoden
- In Ausbildung zur systemischen Familientherapeutin beim Institut
für Familientherapie, Weinheim
Berufliche Biographie:
Seit 1996 arbeite ich mit Menschen mit seelischen und/oder geistigen
Behinderungen.
Dabei war ich - bereits während des Studiums - in den unterschiedlichsten
Bereichen tätig: sowohl im Wohnheim, als auch im ambulanten
Bereich, in der Werkstatt für behinderte Menschen und in einer
Beratungsstelle.
In den Jahren 2004-2007 habe ich für einen großen christlichen
Träger den Arbeitsbereich „Ambulant Betreutes Wohnen“ aufgebaut,
durch den Menschen mit psychischen und Suchterkrankungen, sowie
Menschen mit geistigen Behinderungen beim selbständigen Wohnen
unterstützt werden.
Ich erhielt gehäuft Anfragen von traumatisierten Menschen,
die sich in den klassischen sozialpsychiatrischen Betreuungsangeboten
fehl am Platz fühlten.
Schnell kristallisierte sich in meinem Team ein besonderer Arbeitsschwerpunkt „Menschen
mit posttraumatischen Syndromen“ heraus – häufig
in Kombination mit weiteren Diagnosen, z.B. Abhängigkeitserkrankungen,
Depressionen, „Persönlichkeitsstörungen“ oder
einer geistigen Behinderung.
Auf der Suche nach alternativen pädagogischen (nicht-therapeutischen)
Konzepten arbeitete ich mich durch unzählige Fachbücher,
Erfahrungsberichte und Internetforen, besuchte Fachvorträge
und Fortbildungen, ohne dadurch sonderlich zufrieden gestellt zu
werden.
Was ich suchte, das fand ich schließlich beim „Fachinstitut
für angewandte Psychotraumatologie“ (FIFAP) in Münster.
Dort bildete ich mich weiter zur „Traumazentrierten Fachberaterin
und –pädagogin“.
Während der Ausbildung entstand der Wunsch, mich in meiner
Arbeit vollständig dem direkten Kontakt mit traumatisierten
Menschen zu widmen. So kündigte ich im Juni 2007 meine Festanstellung
als Fachbereichsleitung und machte mich selbständig.
Seitdem berate und begleite ich jugendliche
und erwachsene Menschen nach Psychotraumata, sowie deren Angehörige
und professionelle Helfer.
Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit und meine persönliche
Leidenschaft liegt im Bereich „geistige Behinderung und Trauma“.
Desweiteren leite ich regelmäßig Seminare zu verschiedenen
Spezialthemen im Kontext von „Psychotrauma“ und geistigen
bzw. seelischen Behinderungen im Allgemeinen.
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